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Quetta: Blutbad nach Festgottesdienst zum Ramadanende

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Quetta: Blutbad nach Festgottesdienst zum Ramadanende

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Bei einem Feuerüberfall auf eine Moschee im pakistanischen Quetta sind mindestens zehn Menschen getötet und zahlreiche andere verletzt worden. Unter den Besuchern des Festgottesdienstes zum Ramadanende war auch ein ehemaliger Minister der Provinzregierung. Möglicherweise galt der Anschlag ihm. Die Polizei hat allerdings keinerlei Hinweise auf ein Motiv für den Überfall.

“Als die Menschen aus der Moschee kamen, waren die Terroristen schon da. Sie eröffneten das Feuer und zielten auf die Menschen. Zwei Kinder sind unter den Märtyrern”, schildert Augenzeuge Mohammed Adnan.

Bislang hat sich niemand zu dem Anschlag bekannt. Für die meisten Anschläge, die in jüngster Zeit in Quetta, der Hauptstadt der ölreichen Provinz Belutschistan verübt wurden, waren belutschische Separatisten verantwortlich.