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Flüchtlingsdrama vor sizilianischem Traumstrand

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Flüchtlingsdrama vor sizilianischem Traumstrand

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Fünfzehn Meter vor einem beliebten Badestrand an der Ostküste Siziliens ist ein Flüchtlingsboot auf eine Sandbank gelaufen. Sechs Flüchtlinge ertranken, weil sie nicht schwimmen konnten. Ein Teil der Bootsinsassen hatte das Fischerboot im Morgengrauen verlassen und versucht, an Land unterzutauchen.

Die Küstenwache geht von einem Navigationsfehler aus. “Das war ein außergewöhnlicher Vorfall. Zeit und Ort lassen uns vermuten, dass sie vermutlich die Orientierung verloren haben. Wir sind ziemlich sicher, dass es sich um einen Fehler derjenigen handelt, die das Boot steuerten”, erklärte Fregattenkapitän Roberto D’Arrigo von der Küstenwache in Catania.

Die Küstenwache machte das Flüchtlingsboot wieder flott und schleppte es in den Hafen von Catania. Die Überlebenden gaben an, sie stammten aus Ägypten und Syrien. Ein dreijähriges Kind, das unter Dehydrierung litt, und eine schwangere Frau wurden in eine Klinik gebracht. Der Strand wurde wegen des Flüchtlingsdramas für das Wochenende gesperrt.