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Bombenanschläge überschatten das Ende des Ramadan im Irak

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Bombenanschläge überschatten das Ende des Ramadan im Irak

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Eine Serie von Anschlägen überschattet die Feiern zum Abschluss des Fastenmonats Ramadan im Irak. Allein in der Hauptstadt Bagdad sind mindestens 64 Menschen getötet und mehr als 190 verletzt worden. Das Ziel der Autobomben waren belebte Plätze wie Märkte oder Parks in vorwiegend von Schiiten bewohnten Vierteln.

Die Gewalt in dem instabilen Land hat wieder stark zugenommen. Der Grund sind wachsende Spannungen zwischen Sunniten und Schiiten. Die Terroranschläge erschütterten mehrere Teile des Landes.

Auch in der nordirakischen Stadt Kirkuk explodierte eine Bombe. Mindestens ein Mensch wurde getötet, fünf weitere verletzt.

Ein Mann auf der Straße beklagt:

“Wir haben niemanden, der uns verteidigt. Niemanden, der uns unterstützt oder beisteht. Ich fordere alle Beamten einschließlich des Gouverneurs dazu auf, hierher zu kommen und sich um uns zu kümmern. Niemand wird kommen.”

Nach Angaben der UNO wurden im Irak allein im Juni mehr als tausend Menschen getötet. Damit war es der blutigste Monat seit gut fünf Jahren.