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Kolumbien und Farc-Rebellen sehen Fortschritte bei Friedensdialog

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Kolumbien und Farc-Rebellen sehen Fortschritte bei Friedensdialog

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Die Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerilla-Organisation Farc machen Fortschritte. Man arbeite an einem Abkommen über die Umwandlung der Guerilla in eine politische Oppositionsbewegung, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung.

Humberto de la Calle, Verhandlungsführer der Regierungsdelegation:

“Wir diskutieren die politische Beteiligung der Farc, weil wir erwarten, dass sie nach Unterzeichnung des Abkommens ihre Waffen niederlegen. Schritt für Schritt kommen wir einer Einigung und dem Ende des Konflikts näher. Schritt für Schritt geben wir dem Frieden eine Chance.”

Der Friedensdialog zur Lösung des fast 50 Jahre dauernden Konflikts hatte im Oktober in Oslo begonnen. Seit November finden die Verhandlungen in der kubanischen Hauptstadt Havanna statt. Schätzungen zufolge wurden bisher rund 600.000 Menschen getötet und fast vier Millionen Menschen vertrieben. Die Verhandlungen sollen am 19. August fortgesetzt werden.