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Handgreiflicher Streit im Reisebus kostet zwei Menschenleben

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Handgreiflicher Streit im Reisebus kostet zwei Menschenleben

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Offenbar hatte der Fahrer des Unglücksbusses in Südfrankreich doch recht. Am frühen
Sonntagmorgen waren bei einem Busunfall in der Nähe der spanischen Grenze zwei Menschen ums Leben gekommen. Etwa 30 Passagiere wurden verletzt, zwei von ihnen schwer. Jetzt hat ein ukrainische Passagier bestätigt: Ja, er habe dem Busfahrer im Streit ins Steuer gegriffen.

Der mit 44 französischen, spanischen, russischen und ukrainischen Passagieren besetzte Bus war auf der Fahrt von Marseille ins spanische Murcia.

Eine Frau aus Spanien ist unter den Toten. Ihr Schwiegersohn:

“Meine Schwiegermutter ist für für 10 Tage losgefahren, um ihren Sohn in Alicante zu besuchen. So wie der Bus aussieht, ist es ein Wunder dass da überhaupt einer lebend herauskam.”

Bei Fitou nördlich von Perpignan nahe der Mittelmeergrenze zu Spanien war das Fahrzeug von der Autobahn abgekommen und eine Böschung hinunter gestürzt.

130 Feuerwehrleute, viele Polizisten , vier Hubschrauber und rund zwei Dutzend Rettungswagen kamen den Verunglückten zu Hilfe.

Ein Überlebender berichtete von heftigen Diskussionen der Passagiere mit dem Fahrer – er habe sich nicht ausgekannt und die Mitfahrer nach dem Weg gefragt – bis ihm schließlich jemand sein GPS gegeben habe.

Mit dpa, AP

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