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Leichtathletik-WM: Raphael Holzdeppe erspringt Gold für Deutschland

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Leichtathletik-WM: Raphael Holzdeppe erspringt Gold für Deutschland

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Olympiasiegerin Shelly-Ann Fraser-Pryce aus Jamaika hat bei der Leichtathletik-WM in Moskau das 100-Meter-Finale gewonnen. Es ist nach 2009 ihr zweiter WM-Titel über diese Strecke. Die 26-Jährige brachte die 100 Meter in der Weltjahresbestzeit von 10,71 Sekunden hinter sich. Zweite wurde Murielle Ahoure von der Elfenbeinküste, Dritte Titelverteidigerin Carmelita Jeter aus den USA.

Das 400-Meter-Finale der Frauen entschied die Britin Christine Ohuruogu in 49,41 Sekunden für sich. Sie wurde damit zum zweiten Mal in ihrer Karriere 400-Meter-Weltmeisterin. Die 29-Jährige gewann mit vier Tausendstelsekunden Vorsprung vor Amantle Montsho aus Botswana, die bis unmittelbar vor der Ziellinie vorne gelegen hatte, erst der Fotobeweis brachte am Ende Klarheit. Bronze ging an die Russin Antonina Kriwoschapka.

Ihren vierten WM-Titel im Kugelstoßen holte sich die Neuseeländerin Valerie Adams. Bereist 2007, 2009 und 2011 hatte sie die Weltmeisterschaft gewonnen. 20,88 Meter weit warf sie die Kugel. Damit landete sie vor der Deutschen Christina Schwanitz, die mit 20,41 Metern Silber gewann. Bronze ging an die Chinesin Gong Lijiao.

Gold gab’s auch für Deutschland: Der Stabhochspringer Raphael Holzdeppe aus Zweibrücken schaffte es bereits im ersten Anlauf über die 5,89 Meter. Favorit Renaud Lavillenie aus Frankreich sprang zwar genauso hoch, benötigte aber drei Anläufe. Bronze ging an den deutschen Björn Otto aus Köln mit 5,82 Metern. Malte Mohr aus Wattenscheid wurde Fünfter.

Im Hammerwerfen holte sich der Pole Pawel Fajdek überraschend den Sieg. Mit einer Weltjahresbestzeit von 81,97 Metern verwies er den favorisierten Krisztian Pars aus Ungarn (80,30) auf Platz zwei. Die Bronzemedaille ging an den Tschechen Lukas Melich (79,36). Markus Esser aus Leverkusen wurde mit 76,25 Metern Zehnter.

Der Amerikaner David Oliver holte sich Gold über 110 Meter Hürden, und damit seinen ersten großen Titel überhaupt. In der Weltjahresbestzeit von 13,00 Sekunden siegte der 31jährige vor seinem Landsmann Ryan Wilson und dem Russen Sergej Schubenkow. Titelverteidiger Jason Richardson ging als Vierter leer aus.