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Vorwahlen: Fernandez verliert Rückhalt

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Vorwahlen: Fernandez verliert Rückhalt

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Bei Vorwahlen in Argentinien hat die Regierungskoalition von Staatspräsidentin Cristina Fernandez de Kirchner einen deutlichen Stimmenverlust erlitten.

Die “Front für den Sieg” verlor die fünf bevölkerungsreichsten Provinzen des Landes an verschiedene Bündnisse der Opposition. Mit den Vorwahlen werden in Argentinien die Kandidaten für die Parlaments- und Senatswahlen im Oktober ermittelt.

In der strategisch wichtigen Provinz Buenos Aires gewann Fernandez’ Widersacher und ehemaliger Kabinettschef Sergio Massa. Mit einem vergleichbaren Ergebnis im Oktober könnte der Bürgermeiser der Stadt Tigre erhebllich an Einfluss gewinnen.

Amtsinhaberin Fernandez strebt ab 2015 eine dritte Amtszeit an, müsste dafür aber die Verfassung des Landes ändern. Beobachter halten die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament nun für gefährdet.

Insgesamt waren 30,5 Millionen Argentinier zur Wahl aufgerufen.