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Vulkanausbruch in Indonesien

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Vulkanausbruch in Indonesien

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Nach dem Ausbruchs des Vulkans Rokatenda versuchen
die Behörden, weitere Einwohner auf der ostindonesischen Insel Palu’e in Sicherheit zu bringen.

Am frühen Samstagmorgen hatte der Vulkan eine Aschewolke 2000 Meter hoch in den Himmel gespien, dann rollte eine Lawine aus Schutt und Lava die Abhänge herunter. Sechs Menschen seien in den Tod gerissen worden, berichtete die Katastrophenschutzbehörde.

Rund 10.000 Menschen leben auf der kleinen Insel, welche maßgeblich durch den Vulkan im Zentrum geprägt ist. Etwa 3000 Einwohner wurden bereits aus ihren Dörfern in Sicherheit gebracht.

Palu’e als Teil der Kleinen Sundainseln liegt wie der gesamte Archipel-Staat Indonesien auf dem “Ring aus Feuer”, einer hufeisenförmigen Zone entlang der Küsten des Pazifischen Ozeans, die häufig von Erdbeben und Vulkanausbrüchen heimgesucht wird. Der Rokatenda ist seit Oktober letzten Jahres wieder verstärkt aktiv.

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