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Erdoğan zu Ägypten: Der Westen muss jetzt etwas tun

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Erdoğan zu Ägypten: Der Westen muss jetzt etwas tun

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Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton hat die Gewalt in Ägypten scharf verurteilt. Frankreichs Präsident François Hollande und Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) bestellten die ägyptischen
Botschafter ein.

Zu wenig, findet der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan:

“Wenn der Westen nicht ernsthafte Schritte unternimmt, wird die Demokratie in der ganzen Welt in Frage gestellt.”

Zuvor hatte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon die Gewalt beim Räumen der Protestlager scharf verurteilt. Chinas Außenministerium mahnte zur Zurückhaltung. Der über Ägypten verhängte Ausnahmezustand müsse so schnell wie möglich beendet werden, sagte US-Außenminister John Kerry:

“Was da passiert, ist beklagenswert und steht im Widerspruch zum ägyptischen Streben nach Frieden, Integration und echter Demokratie. Ägypter in- und außerhalb der Regierung müssen einen Schritt zurücktreten. Sie müssen die Lage beruhigen und noch mehr Tote verhindern.”

“Respekt für die Menschenrechte” und “Stoppt das Massaker” forderten hunderte Demonstranten In Jakarta, Indonesien.

Mehr als 300 Ägypter sind nach dem Angriff von Ordnungskräften auf zwei Protestlager von Unterstützern des gewählten islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi tot.

Das Auswärtige Amt in Deutschland rät dringend ab von Reisen nach Ägypten, besonders nach Kairo, in die Touristenzentren in Oberägypten (Luxor, Assuan, Nilkreuzfahrten) und in das Nildelta.

Link: http://www.auswaertiges-amt.de/sid_759F97E02397AAF161618B4254A9EFE7/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/Nodes/AegyptenSicherheit_node.html#doc363010bodyText1

Mit dpa