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Ägyptens Machthaber möchten keine Einmischung von außen

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Ägyptens Machthaber möchten keine Einmischung von außen

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Einmischung aus dem Ausland haben auch die neuen Machthaber in Ägypten nicht gern. Dabei mangelt es nicht an warnenden Aufrufen vor allem aus westlichen Ländern. So verurteilt Frankreich die Gewalt in Ägypten und verlangt ein sofortiges Ende der Unterdrückung. Deutschland will die Beziehungen zu Ägypten überprüfen, sowohl für sich als auch auf Ebene der EU.

Die Welt und die EU-Länder sollten sich aber in ihrer Haltung und bei ihren Erklärungen besser danach richten, was wirklich in Ägypten passiere, rät Badr Abdel-Aati, Sprecher des dortigen Außenministeriums. Es gehe hier um bewaffnete Angriffe und Terrorismus in Kairo und anderen Orten, um die Bevölkerung in Angst zu versetzen.

Auch mit der türkischen Reaktion ist Ägypten unzufrieden: Die Türkei hat aus Protest ihren Botschafter zurückgerufen, Ägypten hat sich ebenso revanchiert. Der Ministeriumssprecher bekräftigt, man verbitte sich jede Einmischung in innere Angelegenheiten. Leider, so sagt er, erlebe man genau das von türkischer Seite: Dabei
ignoriere man dort den Willen des ägyptischen Volkes.