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Drama um Fateh-Moschee hält an

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Drama um Fateh-Moschee hält an

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Einige der Anhänger des gestürzten ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi, die sich in der Fateh-Moschee in Kairo verschanzt hatten, haben am Samstag freiwillig das Gotteshaus verlassen. Polizei und Militär schützten sie vor Übergriffen aufgebrachter Bürger. Mehrere hundert andere Islamisten harren weiter in der Moschee aus.

Am Morgen hatten Polizisten die Moschee betreten und Frauen und Kindern freies Geleit zugesichert. Die Männer sollten wegen eines Brandes in der Umgebung verhört werden. Eine der Frauen erklärte gegenüber einem arabischen Nachrichtensender, man sei bereit die Moschee zu verlassen, fürchte sich aber vor den Schlägerbanden, die am Eingang warteten. Diese arbeiteten mit den Sicherheitskräften zusammen und beabsichtigten, sie zu verprügeln.

Nach Angaben des Innenministeriums wurden bislang über 1100 Anhänger der Muslimbruderschaft verhaftet. Bei den Protesten am Freitag waren in Ägypten rund 100 Menschen getötet worden.

Die Mursi-Anhänger hatten am Freitag auf dem Platz vor der Moschee demonstriert. Als am Abend die Ausgangssperre begann, verbarrikadierten sie sich in der Moschee.

Weiterführende Links

Al-Ahram weekly (regierungsnah, englisch)

“Muslimbruderschaft (englisch) :“http://www.ikhwanweb.com/

“Egypt Independent (regierungsnah, englisch) :“http://www.egyptindependent.com/