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Streit um "Fracking" in Großbritannien

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Streit um "Fracking" in Großbritannien

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Der britische Regierungschef ist für das sogenannte Fracking – aber nicht unbedingt alle seine Bürger. Mit dieser Fördermethode können Erdöl und Erdgas aus dem Boden geholt werden, die dort nach herkömmlichen Maßstäben verschlossen sind. Dabei werden aber Chemikalien eingesetzt; Kritiker befürchten Schäden für die Umwelt.

In Balcombe südlich von London soll erkundet werden, ob sich die Förderung durch Fracking lohnt. Eine Woche lang wird hier nun protestiert. Es habe keine Debatte gegeben, sagt die Modeschöpferin Vivienne Westwood. Man wisse nicht, ob es gut oder schlecht sei. Sie selber halte es für sehr, sehr schlecht.

Regierungschef David Cameron hat sich dagegen erst diese Woche energisch für das Fracking ausgesprochen – mit Verweis auf Wettbewerbsfähigkeit, Einnahmen für Gemeinden und Arbeitsplätze.