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Westerwelle: Gewalt in Ägypten "erschütternd und empörend"

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Westerwelle: Gewalt in Ägypten "erschütternd und empörend"

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Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle und sein Amtskollege aus Katar, Chalid al-Atija, haben sich in Berlin bestürzt über die Gewalt in Ägypten gezeigt. Die neuen Todesfälle seien erschütternd und empörend, so Westerwelle. Außerdem rief er die ägyptische Regierung dazu auf, die Christen im Land zu schützen. Diese werden in jüngster Zeit immer häufiger Ziel islamistischer Angriffe.

Wie Westerwelle forderte auch al-Atija ein Ende der Blutvergießens: “Der exzessive Einsatz von Gewalt beunruhigt uns und wir verurteilen die Gewalt gegen Demonstranten genauso wie die Verwüstung öffentlicher Gebäude. Wir fordern die Machthaber in Ägypten auf, diese Gewalt zu beenden.”

Westerwelle mahnte zum Dialog: “Die ägyptische Regierung muss in ihrem Umgang mit der Opposition dringend einen zurückhaltenden und deeskalierenden Umgang finden. Es gibt keine Alternative als gemeinsame Gespräche.”

Für kommende Woche hat die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton die Botschafter der 28 EU-Länder einberufen. Dabei soll eine gemeinsame Haltung gefunden werden. Außerdem werde über ein mögliches Vorgehen beraten, so eine Sprecherin Ashtons.

Zusatzinfos

Deutsches Entwicklungsministerium zu Ägypten
EU-Infos zu Ägypten
Reisehinweise des Auswärtigen Amtes zu Ägypten
Website der ägyptischen Regierung