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Fährunglück vor Cebu: "Ich bete darum, dass sie noch leben"

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Fährunglück vor Cebu: "Ich bete darum, dass sie noch leben"

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Die Zahl der geborgenen Toten nach dem Fährunglück auf den Philippinen ist auf 37 angestiegen. Rettungstaucher hätten an diesem Sonntag drei weitere Leichen geborgen, so die Küstenwache. Die Zahl könnte aber noch steigen, denn noch immer werden gut 80 Passagiere vermisst. An Land warten die Angehörigen auf Nachrichten. Eine Zeit zwischen Hoffen und Bangen.

Ein Student, der Familienangehörige an Bord der Fähre hatte, sagte: “Ich bete darum, dass sie noch leben, damit ich sie wiedersehen kann. Ich weiß nicht, was ich tun soll, wenn sie tot sind. Aber ich hoffe, dass dann wenigstens ihre Körper gefunden werden.”

Unterdessen dauert die Identifizierung der Opfer an. Und auch die Ursache des Unglücks wird untersucht. Noch ist unklar, wie die Fähre mit dem Containerschiff zusammenstoßen konnte.

William Melad, ein Kommandeur der Küstenwache, sagte: “Dort, wo das Unglück passiert ist, hat jedes Schiff nur eine Passage von etwa 550 Metern. Es gibt ganz klar Regeln. Ob diese Regeln verletzt wurden, das müssen wir jetzt herausfinden.”

Die Fähre “St. Thomas Aquinas” war am Freitag mit etwa 870 Menschen an Bord bei Cebu mit einem Containerschiff zusammengestoßen. Laut der Küstenwache konnten 751 Menschen gerettet werden. Die 38-köpfige Besatzung des beschädigten Frachters “Sulpicio Express 7” blieb unverletzt.

Zusatzinfos

Mitteilung des Fährbetreibers 2GO Group
Mitteilung des philippinische Katastrophenschutzes