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Überschwemmungen in Russland

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Überschwemmungen in Russland

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Im Osten Russlands kämpfen die Bewohner der Amur-Region weiter mit den schlimmsten Überschwemmungen seit 120 Jahren.

Schwere Regenfälle und Wasser aus abgelassenen Stauseen hatten den Amur entlang der Grenze zu China über die Ufer treten lassen. Mehr als 17. 000 Menschen mussten bisher ihre Wohnungen verlassen. Zehntausende Rettungskräfte sind im Einsatz.

Die russische Regierung hat umgerechnet 2,5 Millionen Euro Soforthilfen zugesagt. Das Gesundheitsministerium kündigte Impfungen gegen Leberentzündung und Typhus an. Die Behörden warnten vor Keimen im Trinkwasser. Zur Prävention wurde zusätzliches Chlor ins Trinkwasser gegeben.

Nach Angaben der Regierung gab es bisher keine Verletzten. Im vergangenen Jahr waren nach heftigen Regenfällen im Süden Russlands mehr als 140 Menschen ums Leben gekommen.