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Iranischer Präsident Ruhani sagt Wirtschaftskrise den Kampf an

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Iranischer Präsident Ruhani sagt Wirtschaftskrise den Kampf an

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Bei der ersten Sitzung des neuen iranischen Kabinetts von Präsident Hassan Ruhani ging es vor allem um die schlechte wirtschaftliche Lage des Landes. Ruhani forderte seine Minister auf, alles zu tun, um den Lebensstandard im Iran zu verbessern.

Erst vergangene Woche hatte das iranische Parlament 15 der insgesamt 18 von Ruhani vorgeschlagenen Ministern das Vertrauen ausgesprochen. Der moderate Ruhani hatte bereits im Wahlkampf der Wirtschaftskrise den Kampf ankündigt und will nun schnellstmöglich seine Wahlversprechen umsetzen.

Die Iraner setzen große Hoffnungen in ihren neuen Präsidenten und darauf, dass er die Probleme des Landes lösen kann. Der Iran erlebt zurzeit eine Inflation von 40 Prozent. Die nationale Währung, der iranische Rial, hat bereits 80 Prozent seines Werts verloren.

Die schlechte Wirtschaftslage ist ein Resultat der internationalen Sanktionen, die seit Anfang 2012 immer wieder verschärft wurden, aufgrund des Atomstreits mit dem Iran. Deswegen erklärte Ruhani auch die Atomverhandlungen mit dem Westen zur Chefsache. Er will unbedingt einen schnellen Durchbruch im Atomstreit, um die Sanktionen zu erleichtern und somit die Wirtschaftskrise rasch zu beenden.