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"Guardian": Zur Zerstörung des Snowden-Materials gezwungen

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"Guardian": Zur Zerstörung des Snowden-Materials gezwungen

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Die britische Zeitung “The Guardian” ist von der Regierung in London gezwungen worden, die geheimen Dokumente des früheren NSA-Mitarbeiters Edward Snowden zu zerstören. Das berichtet “Guardian”-Chefredakteur Alan Rusbridger.

Gleichzeitig sorgt die Festsetzung des Lebensgefährten von
“Guardian”-Enthüllungsjournalist Glenn Greenwald, David Miranda, am Londoner Flughafen Heathrow weiter für Wirbel.

Miranda war am Flughafen Heathrow neun Stunden lang befragt worden. Die Briten berufen sich auf ein Anti-Terror-Gesetz, das eine Festnahme ohne richterliche Anordnung und ohne Recht auf juristischen Beistand ermöglicht.

Die US-Regierung wies jegliche Beteiligung an dem Vorfall in London von sich. “Die Vereinigten Staaten seien informiert, aber nicht involviert gewesen, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, in Washington.

Ein Grund für ein Interesse des britischen Geheimdienstes am Lebensgefährten des “Guardian”-Journalisten ist dessen Zusammenarbeit mit Edward Snowdon, den Washington in den USA vor Gericht stellen will.