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Turbulenzen in Asien: Indonesien und Indien leiden

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Turbulenzen in Asien: Indonesien und Indien leiden

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Die Märkte in Indonesien und Indien befinden sich weiterhin auf Talfahrt. Die gestiegenen Renditen in den Vereinigten Staaten veranlassen zahlreiche Anleger, sich aus den Schwellenländern zurückzuziehen – das abfließende Kapital lässt die Werte purzeln. Die anhaltende Unsicherheit über die künftige geldpolitische Ausrichtung der US-Notenbank sorgt nicht gerade für Beruhigung, in Indien macht bereits das böse Wort Krise die Runde.

“Indien und Indonesien ragten, was das Leistungsbilanzdefizit betrifft, heraus”, sagt Jim Walker von Asianomics. “Überall sonst in der Region gab es Überschüsse. Und wenn Sie darauf blicken, wie sich die Währungen im zurückliegenden Monat entwickelt haben, dann erkennen Sie kaum einen Unterschied zum Vormonat, während die Veränderungen in Indien und Indonesien ziemlich spektakulär waren.”

Die indische Rupie befindet sich weiterhin auf dem Weg nach unten, immer neue Negativrekord im Verhältnis zum US-Dollar bereiten Sorgen – negative Folgen für das Wirtschaftswachstum des Landes sind nicht auszuschließen. Analysten meinen zudem, auch China könne der Wind aus den Segeln genommen werden.