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Hunderte Tote nach angeblichem Gasangriff auf Damaskus

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Hunderte Tote nach angeblichem Gasangriff auf Damaskus

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Bei Giftgasangriffen auf Vororte der syrischen Hauptstadt Damaskus sind mehr als 650 Menschen ums Leben gekommen. Das berichtet das syrische Revolutionskomitee. Von den Luftangriffen seien vor allem Bezirke betroffen, die als Hochburgen des Widerstands gegen Präsident Bashar al-Assad gelten.

Das syrische Militär bestreitet den Einsatz von Giftgas. Amateurvideos seien gefälscht. “Die Armeeführung lässt mitteilen, dass diese Anschuldigungen vollkommen falsch sind. Sie sind Teil einer schmutzigen Medienkampagne, die bestimmte Länder gegen uns führen”, so ein Sprecher der Streifkräfte.

Erst im Juli hatte die syrische Regierung ihrerseits die Rebellen beschuldigt, Chemiewaffen einzusetzen. Damals waren Videos von Fässern aufgetaucht, die angeblich in Verstecken der Oppositionskämpfer gefunden worden waren.

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Großbritannien bestätigte die Angriffe vom Mittwoch ohne jedoch Opferzahlen zu nennen. Sie forderte UN-Beobachter in Damaskus auf, die bombardierten Dörfer zu besuchen.

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