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Malala erhält irischen Friedenspreis

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Malala erhält irischen Friedenspreis

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Die pakistanische Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai ist mit dem irischen “Tipperary International Peace Award” ausgezeichnet worden. In ihrer Dankesrede forderte die Sechzehnjährige die Regierungen der Welt auf, all jene Gesetze zu ändern, die Frauen und Kinder benachteilgen. Sie betonte zudem: “Ich möchte nicht das Mädchen sein, das von den Taliban angeschossen wurde. Ich möchte bekannt sein als das Mädchen, das für die Rechte eines jeden Kindes kämpfte, egal ob Junge oder Mädchen, für ihr Recht auf Bildung und Gleichbehandlung.”

Malala hatte seit ihrem 11. Lebensjahr heimlich in einem Blog über ihr Leben unter den Taliban berichtet. Als ihre Identität aufflog, stürmten Kämpfer der Miliz ihren Schulbus und schossen dem Mädchen in den Kopf. Die Schwerverletzte wurde umgehend nach Großbritannien geflogen, wo Ärzte ihr Leben retteten. Malalas Schicksal berührte die Menschen weltweit, im Juli dieses Jahres hielt sie schließlich als erste Jugendliche in der Geschichte eine Rede vor den Vereinten Nationen. Darin betonte sie, der Anschlag habe ihr Leben nur insofern verändert, als dass sie Schwäche, Furcht und Hoffnungslosigkeit überwunden habe.

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