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Syrische Opposition verurteilt Angriffe auf Damaskus

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Syrische Opposition verurteilt Angriffe auf Damaskus

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Die syrische Opposition hat die mutmaßlichen Giftgasangriffe auf Vororte von Damaskus scharf verurteilt.
Bei einem Treffen in Istanbul nannte der Vizepräsident der Nationalen Koalition der syrischen Revolutionskräfte die Vorgänge “absolut inakzeptabel”. “Uns befremdet das Schweigen der internationalen Gemeinschaft”, so Salem al-Meslet. “Vor allem sollten die UN-Beobachter in Damaskus an die richtigen Orte geschickt werden. Nicht nur an jene, die der Regierung gerade passen.”

In Brüssel rief der britische Chefdiplomat William Hague zur raschen Aufklärung der Vorgänge auf. “Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, wäre das schockierend. Wir sind davon überzeugt, dass die Verantwortlichen eines Tages zur Rechenschaft gezogen werden. Ich kann nur hoffen, dass den UN-Mitarbeitern in Damaskus nun freier Zugang gewährt wird.”

Das Weiße Haus in Washington zeigte sich tief beunruhigt und verurteilte mit Nachdruck jeglichen Einsatz chemischer Waffen.Russland hingegen hat Berichte über einen Giftgaseinsatz der syrischen Führung als “Provokation” bezeichnet und eine unabhängige
Untersuchung gefordert. Die örtlichen Medien seien voreingenommen und hätten eine aggressive Informationskampagne gegen das Regime begonnen, teilte ein Sprecher des Außenministeriums in Moskau mit.

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