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Entstellter Jesus von Borja wird zur Touristenattraktion

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Entstellter Jesus von Borja wird zur Touristenattraktion

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Der entstellte Jesus im spanischen Borja kommt allmählich zu Ruhm: Eine Rentnerin wollte vor knappe einem Jahr das beschädigte Werk in einer Kirche mit Farbe und Pinsel retten, was aber gründlich danebenging.

Das Bild ihrer Neuschöpfung, auf dem Jesus eher einer Kreuzung von Affe und Monchichi ähnelt, ging danach zur Belustigung um die Welt – allerdings sehr zum Kummer der alten Dame.

Nun kommen aber Touristenscharen, um das Werk mit eigenen Augen zu sehen: 57.000 waren es bisher nach Angaben der städtischen Stiftung, die für die Kirche zuständig ist. Jeder von ihnen hat dafür einen Euro bezahlt. Außerdem läuft das Geschäft mit Tassen oder T-Shirts an.

An den Einnahmen wird die Frau jetzt sogar beteiligt: Ein Vertrag sichert ihr als Urheberin 49 Prozent aller Einnahmen aus dem Bild. Nach Angaben der Stiftung, die die 51 Prozent erhält, will sie das Geld aber für gute Zwecke spenden.