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Kaum Klarheit: US-Notenbank behält Geldpolitik wohl bei

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Kaum Klarheit: US-Notenbank behält Geldpolitik wohl bei

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Die US-Notenbank wird ihre Politik des extrem billigen Geldes vorerst nicht aufgeben. Die am Mittwoch veröffentlichen Sitzungsprotokolle enthalten weder einen Zeitplan noch einen deutlichen Hinweis darauf, dass die Anleihekäufe in diesem Jahr heruntergefahren werden sollen. Die Konjunkturhilfen in Milliardenhöhe werden also zunächst weitergeführt.

“Es gibt Spekulationen über eine Reduzierung der lockeren Geldpolitik”, sagt Kevin Cummins von UBS. “Allerdings sollte das voraussichtlich bei einem Schwellenwert der Arbeitslosenquote von sechs oder fünfeinhalb Prozent passieren. Damit soll gezeigt werden, dass man weiterhin auf die Entwicklungen reagieren kann. Es gibt also verschiedene Möglichkeiten.”

Die Notenbank erwirbt Monat für Monat – gewissermaßen als Vitaminspritze für die Wirtschaft – Staatspapiere in Höhe von umgerechnet rund 63 Milliarden Euro. Aus den Protokollen geht hervor, dass sich nur wenige der zwölf Gremiumsmitglieder für eine Reduzierung des Programms noch in diesem Jahr aussprachen.