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Von USA ausgebildete Rebellen kämpfen in Syrien

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Von USA ausgebildete Rebellen kämpfen in Syrien

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Seit Mitte dieses Monats operieren von den USA ausgebildete Rebellenkommandos in Syrien. Dies melden die französische Tageszeitung Le Figaro und die israelische Website Debka Files. Debka Files ist auf Geheimdienst und Sicherheitsfragen spezialisiert. 550 Rebellen sollen in zwei Gruppen von Jordanien aus nach Südsyrien eingedrungen sein. Die Rebellen seien von amerikanischen und jordanischen Kommandoeinheiten ausgebildet und von Saudi-Arabien und den USA mit Waffen aus russischer Produktion ausgestattet worden sein. Sie arbeiteten mit den Aufständischen zusammen, die keine Verbindungen zu Dschihadisten besitzen.

Das Eindringen der Rebellengruppe soll die Regierung zum Einsatz von Giftgas bewogen haben. Dabei wurden nach Angaben von Aufständischen bis zu 600 Menschen getötet. Die syrische Regierung weist die Berichte über einen Giftgaseinsatz entschieden zurück. Diese Meldung entbehre jeglicher Grundlage. Man führe im Süden und Osten von Damaskus eine Offensive mit konventionellen Waffen gegen Rebellenstützpunkte durch, erklärte die Regierung.