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Ein Sommer der Angst

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Ein Sommer der Angst

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Die Stürme, die in den vergangenen Jahren viele europäische Länder erfassten, scheinen sich in diesem Sommer vor allem nach Asien verlagert zu haben. Investoren wurden nicht zuletzt durch die Spekulationen über die künftige Ausrichtung der US-Notenbank verschreckt. Die Aussicht, die Federal Reserve könne das Ende der lockeren Geldpolitik einläuten, wirkte sich auch auf Asien aus.

Ängste schüren auch die Unruhen in Ägypten und deren Auswirkungen auf die Tourismusbranche. Angesichts der Gewalteskalation gaben viele europäische Länder Reisewarnungen heraus. Keine gute Nachricht für Ägypten, denn die Wirtschaft des Landes ist stark vom Fremdenverkehr abhängig.

Auf der anderen Seite des Mittelmeeres, in Griechenland, trägt der Tourismus die Hoffnungen auf eine wirtschaftliche Verbesserung. Der Juni war ein guter Monat für das geplagte Land, doch verschwunden sind die Probleme deshalb keineswegs. Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble äußerte jüngst, Griechenland brauche voraussichtlich ein weiteres Hilfspaket.

Zu all diesen Themen nimmt Nejra Cehic von Bloomberg bei Business Weekly Stellung.