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Neue Kundgebungen in Ägypten

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Neue Kundgebungen in Ägypten

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Neue Kundgebungen in Ägypten sind weitgehend ohne schwere Zwischenfälle verlaufen. Vereinzelt kam es aber zu Zusammenstößen zwischen Anhängern und Gegnern des gestürzten Staatspräsidenten Mohammed Mursi. In der Stadt Tanta wurde dabei offenbar mindestens ein Mensch getötet. In einigen Städten trieb die Polizei Demonstranten auseinander. Die Mursi-Anhänger hatten für diesen Tag zu einem sogenannten “Freitag der Märtyrer” aufgerufen.

Vor dem Justizpalast in der Hauptstadt Kairo demonstrierten außerdem etliche Menschen gegen die Haftentlassung des früher schon gestürzten Präsidenten Hosni Mubarak. Eine größere Kundgebung war abgesagt worden, weil die Veranstalter nicht zugleich mit den Mursi-Unterstützern demonstrieren wollten.