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Giftgasanschlag: Assad-Truppen finden angeblich Chemiewaffen

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Giftgasanschlag: Assad-Truppen finden angeblich Chemiewaffen

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Die syrische Regierung hat angeblich Beweise dafür gefunden, dass die Aufständischen hinter dem jüngsten Giftgasanschlag stecken. Das Staatsfernsehen berichtete, Soldaten hätten in derartigen Tunneln, in einem Vorort von Damaskus, Chemiewaffen entdeckt. In einigen Fällen seien Soldaten erstickt, als sie die unterirdischen Gänge untersuchten.

Irans Präsident Hassan Rouhani hat derweil erstmals eingeräumt, dass in Syrien Menschen durch Chemiewaffen ums Leben gekommen sind. Er äußerte sich allerdings nicht dazu, wer hinter dem Angriff stecken könnte. Er forderte aber die internationale Gemeinschaft auf, den Einsatz der Waffen zu verhindern.

Den Rebellen zufolge haben die Truppen von Syriens Präsident Baschar al-Assad den Angriff nahe der Hauptstadt Damaskus zu verantworten. Dabei sollen zwischen 500 und 1000 Menschen ums Leben gekommen sein. Die deutsche UNO-Abrüstungsexpertin Angela Kane ist unterdessen in Damaskus eingetroffen. Sie soll den in Syrien befindlichen UN-Inspektoren Zugang zu dem betroffenen Gebiet verschaffen. Die Experten befinden sich in dem Land, um ältere Giftgas-Angriffe zu untersuchen.

Derweil bereiten sich die USA auf ein mögliches militärisches Eingreifen im syrischen Bürgerkrieg vor. US-Medien berichteten, das Militär überarbeite seine Optionen. Die US-Marine baue zudem ihre Präsenz im östlichen Mittelmeer aus, auch gebe es Planungen für einen Cruise-Missile-Angriff.