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Schuldspruch nach dem Blutbad in der Kaserne von Fort Hood

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Schuldspruch nach dem Blutbad in der Kaserne von Fort Hood

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Knapp vier Jahre nach dem Blutbad in einer Kaserne ist ein amerikanischer Offizier schuldig gesprochen worden. Das Strafmaß wird später bestimmt.

Nidal Hasan war Militärpsychiater. Im November 2009 erschoss er in der Kaserne von Fort Hood in Texas dreizehn Soldaten und verwundete viele weitere. Als Grund gab er an, er habe auf der falschen Seite im Krieg gegen den Islam gestanden. Hasan ist selbst Moslem, aber auch gebürtiger Amerikaner.

Die Geschworenen eines Militärgerichts – sämtlich Offiziere – befanden ihn nun schuldig des dreizehnfachen Mordes und des Mordversuchs in 32 Fällen. Hasan hatte alles gestanden und auf jede Verteidigung verzichtet.

Über eine mögliche Todesstrafe müssten die gleichen Geschworenen einstimmig befinden. Die Anhörungen dazu beginnen am Montag.