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Birma: Buddhistischer Mob brennt Häuser nieder

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Birma: Buddhistischer Mob brennt Häuser nieder

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Im Nordwesten Birmas haben rund tausend aufgebrachte Buddhisten Häuser von Muslimen niedergebrannt. Der Grund ist ein mutmaßlicher sexueller Übergriff eines Muslimen. Ein wütender Mob war zunächst vor ein Polizeirevier gezogen, dort vermuteten die Demonstranten den mutmaßlichen Vergewaltiger. Die Polizei weigerte sich den Mann auszuliefern, daraufhin legten die Demonstranten Feuer.

“Ich hätte es verstanden, wenn sie das der Person angetan hätten, die dafür verantwortlich ist”, so Win Naing, ein muslimische Bauer. “Wir wissen nicht, wer es war und trotzdem ist uns das passiert.“Mindestens 20 Häuser und Geschäfte wurden durch das Feuer zerstört. In Birma kommt es immer wieder zu Angriffen auf die muslimische Minderheit. Bei Überfällen und Plünderungen gab es bereits Hunderte von Toten.