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Martin Luther Kings Traum wird 50

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Martin Luther Kings Traum wird 50

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Mehrere zehntausend Menschen haben in Washington an eine der bedeutendsten Kundgebungen der Bürgerrechtsbewegung erinnert. Vor 50 Jahren hielt der Baptistenprediger Martin Luther King seine berühmte Rede “I have a dream” – Ich habe einen Traum. Die Worte wurden zum Symbol des Kampfes gegen die Rassentrennung.

“Ich glaube, jeder der in den USA oder anderswo auf der Welt für Menschenwürde und Menschenrechte auf die Straße geht, steht im Schatten dieses Mannes”, meint eine Frau. “Mir geht es vor allem um Trayvon Martin. Wir müssen sicherstellen, dass so etwas in Amerika nie wieder passiert”, meint eine andere.

Der Tod des 17-jährigen Martin hatte in den USA erneut eine Debatte über Rassismus ausgelöst.

“Martin Luther King Jr. hat uns klargemacht, dass wir gute Vorstellungen hatten, sie aber nicht verwirklichten. Und wir hatten zu viele Menschen, die im Schatten standen. Wir mussten sie in die Sonne führen”, meinte der Fraktionsvorsitzende der Demokraten im Repräsentantenhaus, Steny Hoyer.

Mehrere Weggefährten Kings nahmen an Kundgebung in der Washingtoner Mall teil und wandten sich an die Menge.

“In Erinnerung an Martin Luther King haben viele Redner festgestellt, dass Teile seines amerikanischen Traums noch immer nicht erfüllt sind. Arbeitsplätze, Freiheit, soziale Gerechtigkeit stellen noch immer Herausforderungen dar. Und viele sehen auch in der wachsenden Wohlstandkluft ein Problem”, meint euronews-Korrespondent Stefan Grobe.