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Hoher Sicherheitsbeamter im russischen Inguschetien erschossen


Russland

Hoher Sicherheitsbeamter im russischen Inguschetien erschossen

Ein hoher Sicherheitsbeamter ist in Inguschetien erschossen worden; auch sein Fahrer wurde bei dem Angriff umgebracht. Der ermordete Achmed Kotijew war eine wichtige
Figur im Kampf der russischen Regierung gegen diese Aufständischen. Es war nicht der erste Anschlag auf ihn: Schon im Juni hatten Unbekannte sein Haus mit einem Granatwerfer beschossen.

Man gehe davon aus, dass Kotijew wegen seiner Funktion als Chef des inguschischen Sicherheitsrats umgebracht worden sei, sagt Republikspräsident Junus-Bek Jewkurow, der selber 2009 nur knapp einen Anschlag überlebte. Auch seine Arbeit mit Aussteigern unter den Aufständischen könne damit zu tun haben.

Die russische Republik Inguschetien gehört wie Tschetschenien oder Dagestan zu den Unruhegebieten im Nordkaukasus, wo Islamisten mit Gewalt ihre Ziele verfolgen. Der Gewalt im Nordkaukasus kann die russische Regierung bisher kein Ende setzen. Vor allem fürchtet sie zur Zeit, dass von hier aus im Februar Anschläge auf die Olympischen Winterspiele im nahegelegenen Sotschi verübt werden könnten.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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