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Japan bricht Raketenstart ab

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Japan bricht Raketenstart ab

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Enttäuschung nach dem Countdown: In Japan bleibt die neuartige Rakete “Epsilon” vorerst am Boden. Ihr Start musste an diesem Dienstagmorgen abgebrochen werden. Die japanische Weltraumbehörde Jaxa teilte mit, das Triebwerk habe nicht gezündet. Die genauen Gründe für das Versagen seien unklar.

Die Entwicklung der Rakete hatte sieben Jahre gedauert. Sie ist Teil der Bemühungen Jaxas, eine preiswertere und wiederverwertbare Rakete zu bauen. Japan hofft, künftig auf dem internationalen Markt für kommerzielle Raketenstarts zu punkten.

Ein neuer Starttermin für die Epsilon-Rakete am Raumfahrtzentrum auf der südjapanischen Insel Kyushu wurde noch nicht festgelegt.