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Kolumbiens Regierung verhandelt mit streikenden Bauern

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Kolumbiens Regierung verhandelt mit streikenden Bauern

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Nach einer Woche Streik, Straßenblockaden und teils gewaltsamen Protesten haben Kolumbiens Bauern ein erstes Ziel erreicht: Die Regierung von Präsident Juan Manuel Santos hat sich bereit erklärt, von diesem Dienstag an mit Bauernvertretern zu verhandeln. Allerdings auf lokaler Ebene – und der Verband, der die Proteste koordiniert, verlangt Verhandlungen auf nationaler Ebene.

Seit Montag vergangener Woche streiken und protestieren die Bauern zu Zehntausenden, streckenweise schlossen sich auch das Transportgewerbe, Bergleute und Mitarbeiter des Bildungs- und Gesundheitswesens an. Die Landwirte fordern unter anderem Mindestpreise für bestimmte Produkte und Preissenkungen für ihre Betriebsmittel. Sie protestieren auch gegen Freihandelsabkommen, die ihre Produkte durch billige Konkurrenz bedrohten.

Am Rande der Proteste kamen mehrere Menschen ums Leben. Nach Beschwerden über unmäßige Polizeigewalt wurde eine Untersuchung eingeleitet.