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Waldbrand gefährdet kalifornisches Trinkwasser

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Waldbrand gefährdet kalifornisches Trinkwasser

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Die veheerenden Waldbrände in Kalifornien fressen sich weiter durch den Westküstenstaat. Das vor zehn Tagen aus bisher ungeklärten Gründen ausgebrochene Feuer nähert sich weiter einem wichtigen Wasserreservoir der Metropolregion San Francisco. Die Behörden befürchten, die Folgen des Brandes könnten die Qualität des Trinkwassers erheblich beeinträchtigen.

“Wir sorgen uns, denn irgendwann wird der Winter kommen mit den hohen Wasserständen. Die werden Asche und anderes Treibgut fortspülen und das Wasser verschmutzen”, so Jerry Brown, Gouverneur von Kalifornien. Die Einsatzkräfte seien bereit alles zu tun, um dies zu verhindern.

Zehn Prozent der kalifornischen Brandfläche liegen im weltberühmten Yosemite-Nationalpark. Wichtige touristische Anlaufstellen im Zentrum des Parks blieben geöffnet. Lediglich einige Zufahrtstraßen mussten gesperrt werden. Campingplätze wurden vorsichtshalber evakuiert. Anwohner der vom Feuer bedrohten Regionen wurden in Notlagern untergebracht. Tausende hatten ihrer Häuser teilweise fluchtartig verlassen müssen.