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Aller guten Dinge sind fünf? Istanbuls schwierige Olympia-Bewerbung

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Aller guten Dinge sind fünf? Istanbuls schwierige Olympia-Bewerbung

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Am 7. September wird das Internationale Olympische Komitee voraussichtlich entscheiden, wo die Olympischen Spiele 2020 ausgetragen werden. Einer der hoffnungsvollen Kandidaten ist die türkische Metropole Istanbul. Die Stadt wirft neben ihrer traditionellen Gastfreundschaft unter anderem Sportstätten wie die Türk Telekom Arena oder das Atatürk-Stadion in die Waagschale. Außerdem sollen die Spiele die Welt im allgemeinen und Europa und Asien im speziellen verbinden.

Hasan Arat, Chef des Bewerbungskomitees: “Es wäre das erste Mal in der Geschichte Asiens und Europas. Morgens können die Leute Rudern in Asien schauen und abends gehen sie zum Basketballspiel auf die europäische Seite. Und nachts haben sie den phantastischen Blick über Istanbul.”

Bereits viermal hat sich Istanbul um die Olympischen Spiele beworben und viermal wurde die Bewerbung abgelehnt. Kommt die laufende Kandidatur durch, wäre es das erste Mal, dass das sportliche Großereignis in der Türkei stattfindet. Allerdings hat der Ruf von Stadt und Land wegen der jüngsten Anti-Regierungsproteste und der vielen Dopingskandale im Sport ziemlich gelitten.