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Atombehörde stuft Gefahrenstufe in Fukushima hoch

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Atombehörde stuft Gefahrenstufe in Fukushima hoch

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Die japanische Atomaufsichtsbehörde hat die Gefahrenstufe im havarierten Kraftwerk Fukushima nach einem radioaktiven Leck auf 3 angehoben. Bislang galt Gefahrenstufe 1 der internationalen Bewertungsskala. Die Behörde hatte schon zuvor Stufe 3 – einen “ernsten Zwischenfall” – erwogen und bestätigte dies nun.

Der Betreiber Tepco hatte vergangene Woche mitgeteilt, dass rund 300 Tonnen verstrahlten Kühlwassers aus einem Auffangtank ausgelaufen seien. Schon zuvor hatte Tepco nach mehreren Dementi eingeräumt, dass kontaminiertes Wasser in den Pazifik geflossen sei.

Die Firma will neben eigenen Experten nun auch Spezialisten aus dem Ausland zu Rate ziehen.

Der Industrieminister hatte am Montag bei einem Besuch in der Anlage angekündigt, eine Sondereinsatzgruppe einzurichten, die die Arbeiten in der Atomruine überwachen soll.