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Pakistan: Urteil gegen vermeintlichen CIA-Helfer aufgehoben

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Pakistan: Urteil gegen vermeintlichen CIA-Helfer aufgehoben

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Der Prozess gegen den pakistanischen Arzt Shakeel Afridi wird neu aufgerollt. Afridi soll dem US-Geheimdienst CIA bei der Suche nach Osama bin Laden geholfen und entscheidende Hinweise zum Aufenthaltsort des Terroristenführers gegeben haben. Im vergangenen Jahr war der Mediziner in Pakistan zu 33 Jahren Haft verurteilt worden, ein Gericht annullierte nun die Strafe.

In der Stadt Abbotabad, in der bin Laden vermutet wurde, soll Afridi im Auftrag der CIA mittels einer fingierten Impfkampagne DNA-Informationen gesammelt haben, um Anhaltspunkte zum Aufenthaltsort des Terroristen oder seiner Familie zu erhalten. Der Arzt bestreitet diese Version. Er habe nicht gewusst, dass sich bin Laden in der Gegend befand. Eine Spezialeinheit der US-Armee tötete den einst meistgesuchten Mann der Welt im Mai 2011 in dessen Haus im Norden Pakistans.