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Britisches Parlament lehnt Angriff auf Syrien ab

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Britisches Parlament lehnt Angriff auf Syrien ab

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Der britische Militäreinsatz gegen Syrien ist vorbei, ehe er begonnen hat: Nach siebenstündiger Debatte hat ihn eine knappe Mehrheit im Parlament abgelehnt. Die Opposition war gegen den Antrag der Regierung, aber auch etliche Abgeordnete aus den Reihen des Regierungsbündnisses.

Regierungschef David Cameron stellt daraufhin eine Selbstverständlichkeit fest: Das Parlament habe gesprochen, darauf müsse man hören. Das Parlament habe klar gemacht, dass es keine Militäreinsätze mit britischer Beteiligung wolle, und auf dieser Grundlage gehe es jetzt weiter.

Alles andere wäre schlecht gewesen für Großbritannien, ebenso wie für das syrische Volk, sagt Oppositionsführer Ed Milband: einen schlecht durchdachten Plan ohne Zusammenarbeit mit der Weltgemeinschaft umzusetzen. Man müsse die Lehren aus dem
Irakkrieg ziehen.

Großbritannien war im Fall Syrien sehr aktiv: Es wollte dabei auch den Weltsicherheitsrat überzeugen, machte aber auch klar, dass es genauso gut ohne dessen Zustimmung gehe. Die Bevölkerung ist dagegen, wie zum Beispiel in Deutschland, mehrheitlich gegen einen Angriff.