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Das wird teuer: Schweizer Banken kaufen sich vom Schwarzgeld-Vorwurf frei

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Das wird teuer: Schweizer Banken kaufen sich vom Schwarzgeld-Vorwurf frei

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Jahrelang hat so manche Schweizer Bank auch Amerikanern geholfen, Schwarzgeld-Vermögen vor dem heimischen Fiskus zu verbergen. Jetzt können sich die Geldhäuser gegen hohe Bußen von Strafverfolgung in den USA freikaufen.

Das unterschrieben Vertreter beider Regierungen in Washington in einem entsprechenden Abkommen.

Auch die Übermittlung von Bankkundendaten wirtd erleichtert.

Die Zahlungen können bis zu 50 Prozent der unversteuerten Vermögen von US-Bürgern in der Schweiz ausmachen.

Und die Strafzahlungen gehen weit zurück. Für Konten, die vor dem 1. August 2008 existierten, müssen Banken Bußen in Höhe von 20 Prozent der bisher nicht versteuerten Vermögensbeträge überweisen. Für Konten, die später eröffnet wurden, werden 30 bis 50 Prozent fällig.

Experten gehen davon aus, dass Schweizer Geldhäuser nun mehrere Milliarden Dollar an die USA überweisen. Wer sich weigert, riskiert nicht nur Strafverfolgung, sondern auch den Ausschluss vom lukrativen US-Finanzmarkt.

Mit Reuters, dpa