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Euro-Konjunktur: Noch kein Selbstläufer

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Euro-Konjunktur: Noch kein Selbstläufer

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Läuft die Kleine schon selber oder muss man sie noch weiter anschieben. Europas Zentralbanker blicken auf die Konjunktur und sehen weniger Arbeitslose, weniger Inflation und bessere Wirtschaftsstimmung.

Experten rechnen nun kaum noch damit, dass die EZB ihre Leitzinsen weiter senken muss, um die Wirtschaft anzukurbeln. Die Erholung in der Euro-Zone ist aber noch längst kein Selbstläufer.

Denn die bessere Stimmung bei Unternehmen und Verbrauchern schlägt sich nur ganz langsam auf dem Arbeitsmarkt nieder. Im Juli sank die Arbeitslosigkeit zwar minimal um 15.000 und das den zweiten Monat in Folge. Die um jahreszeitliche Schwankungen bereinigte Arbeitslosenquote bleibt aber, wo sie war: Auf dem Rekordwert von 12,1 Prozent.

Die Wirtschaft in den 17 Euro-Ländern war zwischen April und Juni nach sechs Quartalen zum erstenmal wieder gewachsen – dank Impulsen vor allem aus Deutschland und Frankreich.

In anderen Staaten wie Italien, Spanien und den Niederlanden schrumpfte die Wirtschaft nach wie vor, wenn auch langsamer.

Mit Reuters