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Andrzej Wajdas Film über den Mann der Hoffnung, Lech Walesa


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Andrzej Wajdas Film über den Mann der Hoffnung, Lech Walesa

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Mit einem Mythos beschäftigt sich der polnische Kultregisseur Andrzej Wajda in seinem Film “Walesa – Mann der Hoffnung”, vorgestellt auf der Mostra in Venedig. Er erzählt die Lebensgeschichte des Solidarnosz-Gründers, Friedensnobelpreisträgers und späteren Staatschefs Lech Walesa.
Der Film ist ein vielschichtiges Porträt, kein Denkmal, eine Art Geschichtsstunde für die vergesslichen seiner Landsleute, betont der Regisseur. “Ich sagte mir, es kann nicht sein, dass immer wider falsche Informationen in Umlauf gebracht werden über Lech, dass er uns nichts als Ärger gebracht und ins Unglück gestürzt habe. Niemand erinnert sich, dass er es war, der uns die Freiheit brachte.”

Nicht zum ersten Mal verarbeitet Regisseur Wajda eim Stück Geschichte seines Heimatlandes. Sein neues Werk schließt den mit Filmen wie “Mann aus Marmor” und Mann aus Stahl begonnenen Kreis. Der Film über den heute nicht unumstrittenen Walesa lag dem 87-jährigen besonders am Herzen.

“Er war derjenige der verstand, wozu wir im Grunde unseres Herzens im imstande waren. Ich kann Ihnen bestätigen, dass dies der schwierigste Film meines Lebens war. Denn der Held ist immer noch am Leben – und das Urteil der Kritik ist unnachgiebig.”

Am 4. Oktober startet der Streifen in den polnischen Kinos.

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