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Raketenangriff auf Islamisten auf dem Sinai

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Raketenangriff auf Islamisten auf dem Sinai

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Bei einem Raketenangriff auf mutmaßliche Verstecke militanter Islamisten sind am Dienstag auf der Halbinsel Sinai 15 Menschen getötet worden. Die ägyptische Armee beschoss aus “Apache”-Hubschraubern Ziele in zwei Dörfern im Grenzgebiet zu Israel und dem Gazastreifen südlich der Stadt Scheich Zuweid. An der mehrstündigen Operation waren auch Bodentruppen beteiligt.

Entlang der Grenze zum Gazastreifen rissen ägyptische Soldaten rund 20 Häuser ab. Jenseits der Grenze im Gazastreifen befürchtet die regierende Hamas, damit werde die Schaffung einer Pufferzone entlang der Grenze eingeleitet.

“Die Lage ist wirklich schlimm. Wir brauchen die Tunnel zur Versorgung”, sagt Yad Abu Taha aus Rafah.

Wie aus gut-informierten Kreisen verlautet, ist die ägyptische Armee in der Tat bestrebt, die Schmuggelaktivitäten durch die Tunnel einzudämmen. Die Schaffung einer Pufferzone wie sie Israel 2005 mit dem Abriss von Gebäuden im Gazastreifen eingerichtet hatte, sei aber nicht beabsichtigt.