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Syrische Flüchtlinge im Stich gelassen

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Syrische Flüchtlinge im Stich gelassen

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In den vergangenen Wochen sind Zehntausende Syrer vor dem Bürgerkrieg in den benachbarten Irak geflohen. Das Flüchtlingslager Domiz im Norden des Landes kann jedoch keine Neuankömmlinge mehr aufnehmen, es ist bereits überfüllt. Die Menschen, unter ihnen viele Familien mit Kindern, versuchen sich in den Städten durchzuschlagen. Dort sind sie auf sich alleine gestellt.

Einem Mitarbeiter der UNO in Damaskus zufolge fehlt es an finanziellen Mitteln: “Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, UNHCR, hat um 250 Millionen US-Dollar gebeten. Bislang hat es nur 70 Millionen erhalten.”

Nach Schätzungen der UNO haben seit Beginn der Kämpfe rund sieben Millionen Syrer, was in etwa einem Drittel der Bevölkerung entspricht, ihr Zuhause verlassen. Laut einem Bericht der britischen Zeitung “The Guardian” sind die Bedingungen für die syrischen Flüchtlinge im Irak allerdings so hart, dass manche Menschen trotz des Krieges nach Syrien zurückkehren.