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Demonstrationen gegen Homophobie in Russland

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Demonstrationen gegen Homophobie in Russland

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In 33 Städten weltweit, unter anderem in London, haben Tausende für die Rechte Homosexueller in Russland demonstriert. Die Aktivisten fordern, dass die Regierungschefs dieses Thema beim morgen beginnenden G20-Gipfel in St. Petersburg ansprechen. In Russland war Ende Juni ein Gesetz verabschiedet worden, das verbietet, vor und mit Minderjährigen über Homosexualität zu sprechen.

“Ich habe David Cameron mitteilen lassen, er möge die Rechte Homosexueller auf seine Agenda für das G20-Treffen setzen. Wir wollen, dass die Mächtigen der Welt beim Gipfel gemeinsam eine Erklärung nicht nur für die Rechte Homosexueller, sondern für die Rechte aller Menschen in Russland abgeben”, so Aktivist Peter Tatchell.

US-Präsident Barack Obama hatte angekündigt, am Rande des Gipfels mit Vertretern russischer Menschenrechtsorganisationen zusammenzutreffen. Ob sich Obama und Russlands Präsident Wladimir Putin in St. Petersburg zu einem Vieraugengespräch zurückziehen werden, ist hingegen nach wie vor unklar.