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Die Euros klimpern wieder

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Die Euro-Zone hat sich dank steigender Verbraucherausgaben und wachsender Exporte im Frühjahr aus der Rezession befreit.

Das Bruttoinlandsprodukt in den 17 Ländern stieg zwischen April und Juni um 0,3 Prozent zum Vorquartal, so das Statistikamt Eurostat.

Zuvor war die Wirtschaft wegen der Schuldenkrise sechs Quartale in Folge geschrumpft.

Die privaten Haushalte gaben 0,2 Prozent mehr aús. Auch die Staaten kurbelten ihren Konsum im Schnitt um 0,4 Prozent an. Und der Außenhandel schob die Konjunktur an: Die Exporte legten stärker zu (1,6 Prozent) als die Importe ( 1,4 Prozent).

Ökonomen reagierten vor allem positiv auf das Comeback der Konsumenten, aber insgesamt vorsichtig. Die Arbeitslosigkeit sei immer noch sehr hoch und die verfügbaren Einkommen stünden unter Druck, sagte Analyst Peter Vanden Houte von Global Economics in Brüssel: “Die Erholung bleibt wackelig.”

Viele Länder stecken noch in der Rezession. Während Portugals Wirtschaft mit 1,1 Prozent am stärksten wuchs und die deutsche um kräftige 0,7 Prozent, ging es in Italien (-0,2), Spanien (-0,1) und den Niederlanden (-0,2) noch leicht bergab. Die Wirtschaft in den Krisenländern Griechenland und Zypern schrumpfte weiter kräftig.

Mit Reuters