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Obama: "Ich habe keine rote Linie gezogen"

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Obama: "Ich habe keine rote Linie gezogen"

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US-Präsident Barack Obama hat bei seiner Stippvisitie in Stockholm die Werbetrommel für eine militärische Intervention in Syrien gerührt. Bei einem Treffen mit Schwedens Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt wiederholte er seine Überzeugung, die syrischen Regierungstruppen seien am 21. August der Urheber eines Angriffs mit chemischen Waffen gewesen.

“Vorab: Ich habe keine rote Linie gezogen”, sagte Obama. “Die Welt hat eine rote Linie gezogen, als die Regierungen, die 98 Prozent der Weltbevölkerung vertreten, darin übereinstimmten, dass chemische Waffen abscheulich sind. In einem Abkommen wurde festgehalten, dass deren Einsatz auch dann verboten ist, wenn sich Länder im Krieg befinden. Meine Glaubwürdigkeit steht nicht auf dem Spiel, die Glaubwürdigkeit der internationalen Gemeinschaft steht auf dem Spiel.”

Obama betonte, er respektiere den Prozess bei den Vereinten Nationen, er bemühe sich darum, breite Unterstützung für seine Syrien-Resolution zu erhalten. Derzeit berät der amerikanische Kongress über den Entwurf, der einen Militärschlag gegen Syrien innerhalb von 90 Tagen nach der Abstimmung vorsieht.