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Südafrika: Kater statt Goldrausch

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Südafrika: Kater statt Goldrausch

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Südafrikas Goldsucher streiken. Rund 80.000 Bergleute legten die Arbeit nieder, um ihrer Forderung nach höheren Löhnen Ausdruck zu verleihen. Die Gewerkschaft NUM will eine Anhebung der Gehälter um zehn Prozent durchsetzen. In der vergangenen Woche boten die Arbeitgeber sechs Prozent mehr Geld an, die Kumpel lehnten ab. Südafrikas Präsident Jacob Zuma ist um Schlichtung bemüht.

“Beide Seiten müssen geben und nehmen, vor allem weil die Lage im Bergbau in letzter Zeit schon nicht besonders gut war. Ein derartig großer Streik, wie er sich jetzt abzeichnet, ist da nicht gerade hilfreich”, so Zuma.

Auch wenn Südafrika als einst führender Goldschürfer mittlerweile nur noch sechs Prozent der globalen Produktion stellt, arbeiten immer noch 120.000 Menschen in der Förderung und Verarbeitung des Edelmetalls. Streiks in der Goldindustrie kosten Südafrika täglich bis zu 24 Millionen Euro.