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Gipfel brütet beim Abendessen über Syrien

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Gipfel brütet beim Abendessen über Syrien

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In Sankt Petersburg hat der diesjährige G-20-Gipfel begonnen. Im Konstantinpalast, einem sanierten Zarenschloss im Vorort Strelna beraten die Staats- und Regierungschefs der 20 bedeutendsten Industrie und Schwellenländer über die Lage der Weltwirtschaft. Offizielle Themen sind unter anderem der Kampf gegen Steueroasen und schärfere Kontrollen für die globale Finanzwirtschaft. Vorgesehen ist die Annahme des so genannten „Petersburger Plans“ zur Entwicklung der Weltwirtschaft und zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. Beim Arbeitsessen am Abend soll auch Syrien zur Sprache kommen.

“Unsere Hauptaufgabe ist es, die Weltwirtschaft zu nachhaltigem und ausgewogenem Wachstum zu führen. Diese Aufgabe ist unglücklicherweise noch nicht erledigt, und das heißt, dass systemische Risiken und zugespitzte Krisensituationen anhalten”, sagte der russische Staatspräsident Wladimir Putin in seiner Eröffnungsansprache.

Die USA sind mit ihrer Bereitschaft zu einem Militärschlag gegen Syrien isoliert. Im Kreis der G20 haben nur wenige Staaten wie Frankreich, die Türkei, Australien und Saudi-Arabien Unterstützung signalisiert. Unter den Schwellenländern herrscht die Auffassung vor, der Syrien-Konflikt müsse diplomatisch gelöst werden, China und Gastgeber Russland lehnen einen Militärschlag ab.

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