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Premiere für Naomi Watts in Prinzessin-Diana-Film

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Premiere für Naomi Watts in Prinzessin-Diana-Film

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Ein Film über die gewesene britische Prinzessin Diana feiert heute abend in London Premiere. Gespielt wird Diana von Naomi Watts, den Film verfertigt hat der deutsche Regisseur Oliver Hirschbiegel.

Es geht um die letzten beiden Jahre in Dianas Leben: Im Mittelpunkt steht dabei ihre Liebesbeziehung zu dem Herzchirurgen Hasnat Khan, gespielt von Naveen Andrews, vor allem bekannt aus der Fernsehserie “Lost”.

Die Beziehung hat es gegeben, und sie ist kein Geheimnis: Der heute 54-jährige Khan sagt aber in der Zeitung “Mail on Sunday”, der Film basiere nur auf Klatsch und Vermutungen von Außenstehenden, die davon kaum etwas gewusst hätten.

Allerdings kennt Khan nur ein Standbild aus dem Film, das er im Internet gesehen hat.
Ansehen will er sich den Film auf keinen Fall, sagt er; auch das Buch von 2001 hat er nicht gelesen, das dem Film zugrundeliegt.

Hirschbiegel rechtfertigt sich mit dem Verweis auf die Akten der Untersuchungskommission zu Dianas Tod und damit, dass er ja keinen Dokumentarfilm gemacht habe.

Popsänger Cliff Richard hat den Film noch nicht gesehen, wird aber trotzdem danach gefragt und sagt, wer Diana auch nur flüchtig gekannt habe, werde sein Bild von ihr wohl mit dem Film vergleichen wollen. Er wisse aber nicht, wie sie dargestellt werde und wie vielleicht ihre Kinder William und Harry reagieren würden, wenn der Film etwas Unschönes beinhalte.

Die Kinder sind nun allerdings auch schon um die dreißig. Es geht auch nicht nur um die Beziehung: Auch Dianas humanitärer Einsatz – zum Beispiel gegen Landminen – spielt in dem Film eine Rolle.

Dianas Beziehung zu Khan dauerte bis in den Sommer 1997 – diese Beziehung habe sich damals nicht mehr weiterentwickelt, was sie beide gestört habe, sagt Khan in dem Interview. Am 31. August kam sie dann zusammen mit ihrem neuen Freund Dodi Fayed ums Leben, bei einem Autounfall in Paris. Ihr Fahrer war angetrunken, Ermittler gaben aber auch den Paparazzi eine Mitschuld, die den Wagen auf Motorrädern verfolgten.

Nach der Londoner Premiere kommt der Diana-Film noch diesen Monat in die britischen Kinos. In der Schweiz, Österreich und Deutschland muss man sich dagegen noch bis Anfang nächsten Jahres gedulden.

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