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Science-Fiction auf der Mostra

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Science-Fiction auf der Mostra

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Nicht nur Blockbuster und Autorenfilme, auch Science-Fiction-Streifen haben auf dem Festival von Venedig ihren Platz. Ex-Monty-Python-Mitglied Terry Gilliam präsentiert im Wettbewerb seine neueste Vision von der Zukunft “The Zero Theorem” mit Christoph Waltz.
Letzterer verkörpert einen depressiven Computerspezialisten, der versucht, die Frage nach dem Ursprung und Sinn des menschlichen Lebens zu klären, unter der Kontrolle eines allwissenden Managers und betreut von einer mitfühlenden Psychologin.

Das erinnert nicht von ungefähr an andere geniale Gilliam-Stücke wie “Brazil” vor 30 Jahren. Die virtuelle Wirklichkeit übertreffe alle Erwartungen, meint der Meister.
“Dass die Welt so geworden ist, dafür ist meine Generation zu einem großen Teil verantwortlich. Wir dachten, wir hätten sie grundlegend verändert. Aber sehen Sie sich mal um, diese andere Sache ist dabei zu obsiegen. Das ist nun das Problem unserer Kinder, die müssen das regeln, ich werde bald sterben.”

Ebenfalls auf der Mostra zu Gast: “Harlock: Space Pirate” von Regisseur Shinji Aramaki und Manga-Zeichner Leiji Matsumoto. Der Computer-animierte Science-Fiction-Film basiert auf der gleichnamigen Anime-Serie aus dem Jahr 1978 und ist mit über 22 Millionen Euro der bislang aufwendigste japanische Animationsfilm.

Der postapokalyptische Streifen spielt im Jahr 2977. Weltraumpirat Harlock und seine Crew kämpfen gegen ein totalitäres Regime und werden zur letzten Hoffnung der Menschheit, als es zum Konflikt mit außerirdischen Invasoren kommt.

Der Film ist gerade in den japanischen Kinos angelaufen.